Natur- und Ethnoreise in den Süden und den Norden der Mongolei mit Geländewagen und Jurtenübernachtungen
Die Mongolei bietet fast alle Naturzonen der Erde, und Sie werden sie alle auf dieser Reise erleben: den bewaldeten Norden mit der undurchdringlichen Taiga, die Berglandschaften mit den erloschenen Vulkanen und den Seen, die unendlichen Steppen und die Wüste Gobi. Die Strecke von insgesamt ca. 2.000 km verbindet die kühlen Winde, Rentiere und die üppigen Blumenwiesen im Norden mit der Hitze der Wüste, den Kamelen und Sanddünen im Süden. Unabhängig von diesen Unterschieden bleibt die Gastfreundschaft der Nomaden aber unverändert. Sie werden immer offenherzigen und fröhlichen Menschen begegnen, denen die Herzlichkeit angeboren ist.
Highlights:
• Khovsgol See, umgeben von mystischen Wäldern
• Khorgo, eine faszinierende Vulkanlandschaft mit dem riesigen „Weißen“ See
• Die größten Sanddünen der Mongolei „singende Dünen“ Khongor Els
• Eisgletscher in der Geierschlucht in der Wüste Gobi
• „flamming cliffs“, wo ca. 100 Saurierskelette gefunden wurden
• Karakorum, einstige Hauptstadt des Dschingis-Khan-Reiches
• Die architektonische Meisterleistung Kloster Amarbayasgalant
• Besuche bei Mönchen, Schamanen, Rentier- und Yakzüchtern, Kamel- und Pferdezüchtern
• Proberitte auf Pferden, Kamelen und Rentieren
Verlauf
1. Tag: Anreise
Flug von Deutschland nach Ulaanbaatar. Flugdauer: ca. 9 Std.
2. Tag: Stadtbesichtigung Ulaanbaatar
Hotel
Morgens Ankunft in Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei, in 1325 m Höhe. Nach dem Bezug Ihres Hotelzimmers und einer kurzen Erfrischungspause folgt der Besuch des Gandan-Klosters. Es handelt sich um die bedeutendste lamaistische Stätte des Landes mit der berühmten 26 m hohen vergoldeten Maidari-Skulptur. Im Naturkundemuseum bewundern Sie anschließend die Originalsaurier- und andere paläontologische Funde aus der Wüste Gobi. (F/-/-)
3.-4. Tag: Kloster Amarbayasgalant
Jurtencamp
Aufbruch in die Weiten der mongolischen Steppe. Abends Ankunft im Jurtencamp am Kloster Amarbayasgalant (ca. 270 cm). Dieses am besten erhaltene Kloster des Landes wurde 1727-1736 im Auftrag vom ersten buddhistischen Oberhaupt der Mongolei Zanabazar erbaut und beeindruckt die Besucher bis heute durch seine architektonisch einzigartige Bauweise. Besuch des Klosters und Beisitzung beim buddhistischen Gottesdienst. Treffen mit den buddhistischen Mönchen. (F/M/A)
5. Tag: Der „feine“ Vulkan Uran
Jurtencamp
Weiterfahrt durch die abwechslungsreiche Berglandschaft zum Naturschutzgebiet Uran-Togoo-Tulga (ca. 240 km). Auf dem ca. 1.600 ha großen Gebiet befinden sich erloschene Vulkane, von denen der Uran Uul der bekannteste ist. (F/M/A)
6. Tag: Hirschsteine bei Kharganat
Jurtencamp
Fahrt Richtung Provinzhauptstadt Mörön in die malerische Gegend namens Kharganat (ca. 270 km). In Kharganat findet man die zweitgrößte Ansammlung der prähistorischen Steinstelen in Asien, der so genannten „Hirschsteine“. (F/M/A)
7.-8. Tag: Am See Khovsgol: Rentierzüchter und Schamanen
Jurtencamp
Heute geht es zum Khovsgol See, der auch „Die blaue Perle Asiens“ genannt wird (ca. 160 km). Dieser 2.612 qkm große kristallklare See ist von der immergrünen Taiga und schneebedeckten Gipfeln umgeben. Diese absolute Wildnis ist die Heimat der Rentierzüchter und Schamanen. Reittour/Fahrt zu einer Rentierzüchterfamilie. Bei Gelegenheit nehmen Sie an einer Schamanensitzung teil. (F/M/A)
9. Tag: Zwischenübernachtung in Kharganat
Jurtencamp
Rückfahrt nach Kharganat (ca. 160 km). (F/M/A)
10. Tag: Changai-Berglandschaft
Jurtencamp
Aufbruch zur Abenteuerfahrt durch die Changai-Berglandschaft mit ihren gewaltigen Granitformationen (ca. 180 km). Die Fahrt führt Sie über unzählige Bergpässe, große und kleine Flüsse zu Ihrer nächsten Unterkunft in der malerischen Gegend namens Jargalant. (F/M/A)
11.-12. Tag: Vulkanlandschaft Khorgo
Jurtencamp
Heute erreichen Sie Ihren nächsten Reisehöhepunkt: die Vulkanlandschaft Khorgo (ca. 80 km). Hier in 2000 m Höhe liegt der schönste See der Mongolei: Terkhiin Tsagaan Nuur. Von Ihrem Jurtencamp aus können Sie den Blick auf den „Spiegelweißen See“ genießen. . Tour zum Vulkankrater in einer Höhe von 2500 m bei herrlicher Sicht über den See und den Lavastrom, der einst beim Ausbruch die zufließenden Wasser im Tal abriegelte. Sie erkunden die Schluchten und Höhlen rund um den Vulkan und bewundern die von der Natur geschaffenen Formationen. Am See Terkhiin Tsagaan Nuur haben Sie Gelegenheit, eine Yakzüchterfamilie zu besuchen und dabei auf einem Yak oder Pferd zu reiten. (F/M/A)
13. Tag: Dschingis-Khan-Stadt Karakorum
Jurtencamp
Fahrt nach Karakorum (ca. 280 km), der einstigen Hauptstadt des Mongolenreiches. In Karakorum (heute eine Siedlung namens Kharkhorin) befindet sich das älteste buddhistische Kloster der Mongolei Erdenedsuu mit seinen 108 Stupas und einigen gut erhaltenen Tempeln. (F/M/A)
14. Tag: Wüstenfahrt und Klosterruinen
Jurtencamp
Aufbruch in die Einsamkeit der Wüste Gobi. Sie fahren durch die immer spärlicher werdende Grassteppe und kommen abends in Ihrem Jurtencamp an (ca. 240 km). Unweit vom Camp liegen Ruinen eines Klosters, das bis zu den 30er Jahren das einzig große geistliche Zentrum der Gobi-Bevölkerung war. In der Abendsonne verspüren Sie seine Mystik in Licht- und Schattenspielen noch deutlicher. (F/M/A)
15. Tag: Saurierfundstätte und Saksaulwald
Jurtencamp
Die Weiterfahrt durch die Wüste Gobi führt Sie zu den „flamming cliffs“ von Bayanzag, wo ein amerikanischer Wissenschaftler namens Roy Chapman-Andrews 1922 die Skelette von ca. hundert Dinosauriern fand (ca. 140 km). Die Abendsonne verwandelt die Grand Canyon der Mongolei in „glühende Klippen“. Der Saksaulwald daneben ist eine Rarität weltweit. (F/M/A)
16.-17. Tag: „Singende Dünen“ Khongor Els
Jurtencamp
Fahrt zu den „singenden Sanddünen“ Khongor Els (ca. 140 km). An den Dünen, die sich auf 180 km erstrecken und bis zu 30 m hoch sind, haben Sie Gelegenheit zum Kamelreiten: Sie genießen das Landschaftspanorama hoch aus dem Kamelsattel und werden bei diesem „Antistresstempo“ von den unterschiedlichsten Facetten dieser bezaubernden Landschaft fasziniert sein. Hier besuchen Sie eine Kamelzüchterfamilie. (F/M/A)
18.-19. Tag: Eisgletscher in der Wüste
Jurtencamp
Fahrt durch die einsame Wüstenlandschaft zu Ihrem nächsten Übernachtungsort (ca. 260 km). Am nächsten Tag Ausflug in den Gurvan Saikhan Nationalpark, wo das Wunder der Gobi – ein Gletscher in der Wüste zu bestaunen ist (ca. 35 km vom Camp entfernt). Zwischen den zum Himmel strebenden Gipfeln schlängelt sich ein Eisstrom mit bis zu 8 m Mächtigkeit. Ein seltener Anblick! Mit etwas Glück entdecken Sie hier seltene Tiere wie Steinböcke oder Maral-Wildschafe. Bartgeier, nach denen die Schlucht genannt ist, kreisen hoch über Ihnen. Das alles in seiner Gesamtheit bietet Ihnen ein Naturspektakel der besonderen Art. (F/M/A)
20. Tag: Rückflug nach Ulaanbaatar
Hotel
Rückflug nach Ulaanbaatar ab Dalanzadgad, dem Provinzzentrum von Südgobi-Aimak. Flugdauer ca. 1 Std. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung (F/-/-)
21. Tag: Museum, Shopping, Folklore
Hotel
Vormittags können Sie im nationalen Museum der Mongolei ein Resümee über die Geschichte und Kultur der Mongolen ziehen. Am Nachmittag Shopping beim größten Cashmere-Fabrikverkauf. Zum Abschied bietet Ihnen das Staatliche Folkloreensemble abends eine beeindruckende Darbietung mongolischer Tanzund Gesangskunst. (F/-/-)
22. Tag: Rückflug
Morgens Rückflug nach Deutschland. (-/-/-)