Reisebericht

Reisebericht von Veronika Thalhammer

Jugendbotschafterreise Mongolei 2010 (29.07. – 05.08.2010)

Tagesberichte

Zum ersten Mal wurde vom Asia Circle in diesem Jahr neben der Jugendbotschafterreise nach Südkorea auch eine Jugendbotschafterreise in die Mongolei organisiert.

Als ersten Schritt in Richtung Mongolei galt es, mit einer aussagekräftigen Bewerbung das Auswahlkomitee zu überzeugen. Nachdem uns dies gelungen war, folgten Telefoninterviews mit der Jugendbeauftragten des Asia Circle, Frau Odenwälder und mit Herrn Neun. Schließlich hatten wir es geschafft: Leonie Schulz und ich, Veronika Thalhammer, waren die Jugendbotschafter für die Mongolei 2010. Die Freude war riesig und ich war gespannt, was mich in der Mongolei erwarten würde.

Reiserbericht von Leonie Schulz

Asia Circle Jugendbotschafter in die Mongolei 2010

Wenn man an Asien denkt, denkt man meist an touristisch erschlossene Länder wie Thailand oder Indonesien, oder an politisch bedeutsame Länder wie China , Japan oder Korea. Seltener aber denkt man an die Mongolei. Die Mongolei ist für die Meisten ein Synonym für ganz weit weg, für etwas Exotisches und Unbekanntes.

Reisebericht von Otto Keck, Giengen

Die Mongolei im Winter
2.8 bis 8.3. 2009

Wir überfliegen das Altaigebirge , das sich im Westen der mongolischen Grenze bis zur Wüste Gobi erstreckt, unter uns viel Schnee, der Tag noch neu, beginnen den Landeanflug auf die Hauptstadt Ulan Bataar, eine Millionenstadt, die das ganze Jahr unter dem Smog der zentralen Kohlekraftwerken leidet, denen Filter Fremdwort sind, der Schnee macht sich rar im hektischen Verkehr erreichen wir das Zentrum mit allergeringstem Abstand wird mehrspurig gefahren, wer hupt hat Vorfahrt, Fußgänger erreichen nur im Laufschritt die gegenüberliegende Straßenseite. Die Mongolei darf ich kurz vorstellen, 2,4 Millionen Einwohner in einem Land das 4,4mal größer ist als die Bundesrepublik, ein Drittel der Bevölkerung sind Nomaden, leben mit ihren Herden ganzjährig in den endlosen Weiten des Graslandes, Winters wie im Sommer, durchschnittliche Seehöhe 1600 Meter, die Berge gehen bis auf 5000 Meter, hat interkontinentales Klima, im Sommer über 30 Grat, im Winter 40 unter Null und mehr.

Reisebericht von Bernd Klingsohr, Rindberg

Mongolei 2006
 
Irgendwann und irgendwo nistet sich so ein Gedanke ein, wächst zu einer Idee und daraus entsteht ein Plan. Aber noch vergeht viel Zeit, bis aus dem Plan Wirklichkeit wird. So war es auch mit der Gobi-Fahrt im Juli 2006.
 
Also, der Gedanke kam dem Schreiber dieses Berichts so um 1940. Abenteurer- und Forscherlektüre fesselte mich, so auch Sven Hedins „Durch die Wüste Gobi". Ich wusste, einmal werde ich es schon schaffen, in die Fußstapfen meines damaligen Idols zu treten. Seit Kindesbeinen galt für mich, „wenn du nur fest daran glaubst und wirklich willst, wirst du dein Ziel erreichen". Aber jetzt muss ich viele, viele Jahre überspringen, sonst wird es kein Bericht mehr, sondern ein viel zu langes Buch.