Natur- und Ethnoreise zum Nomadenfest Naadam und in den Süden der Mongolei mit Geländerwagen und Jurtenübernachtungen
Einmal im Jahr feiern die Mongolen das Naadam-Fest, die Vorbereitungen darauf laufen schon das ganze Jahr. Wessen Pferd ist am schnellsten? Wessen Pfeil trifft am besten? Wer ist am stärksten? Dieses bunte Festival, dessen Ursprünge bis weit in die Zeit vor Dschingis-Khan zurückreichen, dokumentiert am deutlichsten die Kultur und Tradition der Mongolen. Ein Erlebnis der besonderen Art, reges Treiben und Gemisch aus der alten und der neuen Zeit warten auf Sie als Besucher.
Highlights:
• Naadam-Fest, das größte traditionelle Fest der Mongolen
• Die größten Sanddünen der Mongolei „singende Dünen“ Khongor Els
• Eisgletscher in der Geierschlucht in der Wüste Gobi
• „flamming cliffs“, wo ca. 100 Saurierskelette gefunden wurden
• Karakorum, einstige Hauptstadt des Dschingis-Khan-Reiches
• Besuche bei Kamel- und Pferdezüchtern
• Proberitte auf Kamelen und Pferden
• Ethno-Camp, eine einmalige Gelegenheit, ins Nomadenleben einzutauchen (falls gebucht)
Verlauf
1. Tag: Anreise
Flug von Deutschland nach Ulaanbaatar. Flugdauer: ca. 9 Std.
2. Tag: Stadtbesichtigung Ulaanbaatar
Hotel
Morgens Ankunft in Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei, in 1325 m Höhe. Nach dem Bezug Ihres Hotelzimmers und einer kurzen Erfrischungspause folgt der Besuch des Gandan-Klosters. Es handelt sich um die bedeutendste lamaistische Stätte des Landes mit der berühmten 26 m hohen vergoldeten Maidari-Skulptur. Im Naturkundemuseum bewundern Sie anschließend die Originalsaurier -und andere paläontologische Funde aus der Wüste Gobi. (F/-/-)
3. Tag: Naadam-Fest, Eröffnungsfeier
Hotel
Eröffnungsfeier des Naadam-Festes, des größten Volksfestes in der Mongolei, dessen Wurzeln bis in die Zeit der Hunnen führen. Die traditionellen Sportarten Pferderennen, Ringen und Bogenschießen sind die Hauptattraktionen dieses einzigartigen Nomadenfestes. (F/-/-)
4. Tag: Naadam-Fest, Pferderennen
Hotel
Heute schnuppern Sie die Atmosphäre auf dem Rennplatz der schnellen Pferde. Das Pferderennen ist ein beeindruckendes Spektakel, wo mehrere Hundert Pferde gleichzeitig über die weite Steppe um die Wette rasen, und wo Sie den Höhepunkt an der Ziellinie mitverfolgen können. (F/-/-)
5. Tag: Nördlichste Sanddünen der Welt
Jurtencamp
Aufbruch in die Weiten der mongolischen Steppe (ca. 270 km). Nachmittags Ankunft im Jurtencamp im malerischen Felsengebirge Khögno-Khan, an welchem die nördlichsten Sanddünen der Welt zu bewundern sind. Der folgende Besuch des kleinen Klosters Ovgont in der nahe gelegenen Bergschlucht lässt Sie nicht unbeeindruckt. (F/M/A)
6. Tag: Dschingis-Khan-Stadt Karakorum
Jurtencamp
Fahrt nach Karakorum (ca. 80 km), der einstigen Hauptstadt des Mongolenreiches. In Karakorum (heute eine Siedlung namens Kharkhorin) befindet sich das älteste buddhistische Kloster der Mongolei Erdenedsuu mit seinen 108 Stupas und einigen gut erhaltenen Tempeln. Besuch einer Pferdezüchterfamilie mit Gelegenheit zum Reiten wartet auf Sie. (F/M/A)
7. Tag: Wüstenfahrt und Klosterruinen
Jurtencamp
Aufbruch in die Einsamkeit der Wüste Gobi. Sie fahren durch die immer spärlicher werdende Grassteppe und kommen abends in Ihrem Jurtencamp an (ca. 240 km). Unweit vom Camp liegen Ruinen eines Klosters, das bis zu den 30er Jahren das einzig große geistliche Zentrum der Gobi-Bevölkerung war. In der Abendsonne verspüren Sie seine Mystik in Licht- und Schattenspielen noch deutlicher. (F/M/A)
8. Tag: Saurierfundstätte und Saksaulwald
Jurtencamp
Die Weiterfahrt durch die Wüste Gobi führt Sie zu den „flamming cliffs“ von Bayanzag, wo ein amerikanischer Wissenschaftler namens Roy Chapman-Andrews 1922 die Skelette von ca. hundert Dinosauriern fand (ca. 140 km). Die Abendsonne verwandelt die Grand Canyon der Mongolei in „glühende Klippen“. Der Saksaulwald daneben ist eine Rarität weltweit. (F/M/A)
9.-10. Tag: „Singende Dünen“ Khongor Els
Jurtencamp
Fahrt zu den „singenden Sanddünen“ Khongor Els (ca. 140 km). An den Dünen, die sich auf 180 km erstrecken und bis zu 30 m hoch sind, haben Sie Gelegenheit zum Kamelreiten: Sie genießen das Landschaftspanorama hoch aus dem Kamelsattel und werden bei diesem „Antistresstempo“ von den unterschiedlichsten Facetten dieser bezaubernden Landschaft fasziniert sein. Hier besuchen Sie eine Kamelzüchterfamilie. (F/M/A)
11.-12. Tag: Eisgletscher in der Wüste
Jurtencamp
Fahrt durch die einsame Wüstenlandschaft zu Ihrem nächsten Übernachtungsort (ca. 260 km). Am nächsten Tag Ausflug in den Gurvan Saikhan Nationalpark, wo das Wunder der Gobi – ein Gletscher in der Wüste zu bestaunen ist (ca. 35 km vom Camp entfernt). Zwischen den zum Himmel strebenden Gipfeln schlängelt sich ein Eisstrom mit bis zu 8 m Mächtigkeit. Ein seltener Anblick! Mit etwas Glück entdecken Sie hier seltene Tiere wie Steinböcke oder Maral-Wildschafe. Bartgeier, nach denen die Schlucht genannt ist, kreisen hoch über Ihnen. Das alles in seiner Gesamtheit bietet Ihnen ein Naturspektakel der besonderen Art. (F/M/A)
13. Tag: Rückflug nach Ulaanbaatar
Hotel
Rückflug nach Ulaanbaatar ab Dalanzadgad, dem Provinzzentrum von Südgobi-Aimak. Flugzeit ca. 1 Std. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung (F/-/-)
14. Tag: Museum, Shopping, Folklore
Hotel
Vormittags können Sie im nationalen Museum der Mongolei ein Resümee über die Geschichte und Kultur der Mongolen ziehen. Am Nachmittag Shopping beim größten Cashmere-Fabrikverkauf. Zum Abschied bietet Ihnen das Staatliche Folkloreensemble abends eine beeindruckende Darbietung mongolischer Tanzund Gesangskunst. (F/-/-)
15. Tag: Rückflug
Gruppe 1: Morgens Rückflug nach Deutschland. (-/-/-)
15. Tag: In die Einsamkeit der Wildnis
Jurtencamp
Gruppe 2: Fahrt zum Ethno-Camp bei Zuunharaa (ca. 200 km). Sie fahren mit dem Regionalzug ein Stück mit der berühmten Transsibirischen Eisenbahn und genießen das Landschaftspanorama aus einer ganz anderen Perspektive. (F/-/A)
16.-20. Tag: Im Alltag der Nomaden
Ethno Camp
Im Ethno-Camp wohnen Sie mit Nomaden und teilen mit ihnen den Alltag. Sie haben so die einzigartige Möglichkeit, ins wahre Leben der Nomaden einzutauchen. Sie werden separat in traditionellen Jurten untergebracht. Stuten melken und Milchprodukte nach traditioneller Art zubereiten, Schafe scheren und aus Schafwolle Filz für die Jurte walzen – all das gehört zum täglichen Leben und wird in Handarbeit erledigt wie schon seit Jahrhunderten und Sie können selbst mitmachen. Hier besteht die Möglichkeit, jeden einzelnen Tag ganz individuell zu gestalten. Sie können reiten, angeln oder einfach im nahe gelegenen Fluss baden. Pflanzenliebhaber und Wanderfreunde kommen hier zu ihrem Recht genau so wie Hobbyköche und handwerklich Begabte. Ob mongolische Teigtaschen zubereiten oder Seile für die Jurte aus Pferdehaaren flechten, alles will gelernt sein. Vielleicht können Sie mit diesem Wissen Ihre Freunde zu Hause beeindrucken?! (F/M/A)
21. Tag: Freier Tag in Ulaanbaatar
Hotel
Morgens Fahrt nach Ulaanbaatar. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. (F/-/-)
22. Tag: Rückflug
Morgens Rückflug nach Deutschland. (-/-/-)